Unsere Klima-Wahlprüfsteine für die Kommunalwahl 2024 sind online!

Arbeitstreffen 4/2024: KlimaLautern tritt Kulturwerk Pfaff bei

Unser KlimaLautern Plenum im April fand wie immer am zweiten Montag im Monat statt, dieses Mal also am 8.4., bei der DAA in der Richard-Wagner-Straße 1, Etage 3.

Berichte aus den Gruppen

Kommunalwahl

Es wurden insgesamt 12 Fragen zu den Bereichen Energie (Strom und Wärme); Mobilität; Industrie, Stadtbild und öffentlicher Raum; Governance (Struktur und Verwaltung) entworfen. Diese sollen an die Parteien des demokratischen Spektrums, die an der Stadtratswahl teilnehmen versendet werden. Es ist geplant, die Antworten anschließend auf verschiedenen Kanälen zu veröffentlichen. Außerdem wird sich die Gruppe damit beschäftigen, Fragen zusammenzustellen, die auf Podiumsdiskussionen gestellt werden können.

Monitoring

Einige Maßnahmen (PV auf kommunalen Dächern, Freiflächen-PV, PV-Beratung, Windkraftausweisung, Pendler-Radrouten) wurden in den letzten Monaten genauer beleuchtet und stehen vor der Fertigstellung. Die Gruppe plant, im Mai mit den Ergebnissen online zu gehen. Durch Pressegespräche und Berichterstattung soll das Monitoring in der Stadt bekannt werden.

Mobilität

Vorgestellt wurde eine Mobilitätsvision. In dieser ersten Fassung wurde herausgearbeitet, dass es für Klimaneutralität nicht ausreicht, von Diesel-/Benzin-Autos auf Elektro-Autos umzustellen. Eine Reduktion des motorisierten Individualverkehrs (MIV) ist zwingend notwendig. Es ist umso wichtiger, dass der ÖPNV, Fuß- und Radverkehr gestärkt werden.

Stadtbegrünung

Ein erstes Treffen wird bald stattfinden. Es wurden bereits verschiedene Ideen gesammelt, die angegangen werden können: Überprüfung und Überarbeitung des Grünflächenpflege-Konzepts, Anlegen von Blühwiesen, Adressierung von Grünflächen auf Industrie- und Gewerbeflächen. Darüber hinaus steht die Förderung einer Mikro-Walds in Kaiserslautern durch die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald im Raum. In einem Gespräch mit Anja Jung (Klimaanpassungsmanagerin der Stadt) wurden Möglichkeiten dafür ausgelotet.

Bildung und Öffentlichkeitsarbeit

Es wurde bei der SWK angeregt, ein Trafo-Häuschen mit den Nachhaltigkeitszielen zu gestalten. Als Beispiel für die Gestaltung eines Trafo-Häuschens ist in der Lämmchesbergstraße eins mit dem Humbergturm verziert worden. Bei Projekten zur Wiederverwendung von PV-Anlagen bspw. am Rittersberg-Gymnasium stellt sich aktuell die Beschaffung gebrauchter PV-Anlagen als schwierig heraus.

Kulturwerk Pfaff

Das Kulturwerk Pfaff ist ein Verein, der lokale Organisationen und Akteure der freien Kultur- und Kunstszene Kaiserslautern zusammenbringt. Ziel ist es, Kunst und Kultur zu fördern. Aktuell wird die Wiederbelebung des Vereins und die Nutzung des alten Speisesaals auf dem Pfaff-Gelände als soziokultureller Veranstaltungsort angestrebt.

Dem Verein ist es wichtig, dabei auch die Themen Nachhaltigkeit und Klima zu berücksichtigen. Auf Beschluss des Plenums wird KlimaLautern eine Mitgliedschaft (ohne Mitgliedsbeitrag) im Verein Kulturwerk Pfaff beantragen und an dessen Sitzungen teilnehmen.

Termine

  • Ab Mo 15.4. Werkstattreihe „Wasserstoff nicht verheizen“ von LocalZero, online
  • Sa 27.4., Tag der Klimademokratie (online). Tag der erneuerbaren Energien. Gesprächsmöglichkeit mit Bundestagsvertreter*innen
  • Sa 27.4., 15:30 Uhr Laut(r)er grüne Ideen in der Friedenskapelle, mit „Speeddating“ mit Initiativen wie BUND, NABU, Foodsharing und KlimaLautern
  • Sa 4.5. Fahrradflohmarkt beim ASZ, Pfaffstraße 3, Annahme 9-10:30, Verkauf 10:30-14:30
  • Sa 4.5. Markt der Möglichkeiten (Thema Nachhaltigkeit) vor dem Pfalztheater
  • Mo 13.5., 18 Uhr nächstes KlimaLautern-Plenum in der Richard-Wagner-Straße 1, Etage 3
  • Do 16.5. Podiumsdiskussion zur Stadtratswahl (Kolping)
  • Di 4.6., 11-14/15 Uhr Mobilitätswoche an der RPTU (3.-7.6.): Vorstellung/Stände von Vereinen, die sich für nachhaltige Mobilität engagieren

Wie mitmachen?

Wer bei KlimaLautern mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen, unverbindlich an einem unserer Arbeitstreffen teilzunehmen, uns eine E-Mail zu schicken oder direkt unserer Gruppe im Messenger Signal beizutreten.

Pressemitteilung: Wasserstoff nicht verheizen!

KlimaLautern unterstützt bundesweite Initiative gegen Wasserstoff als Heizmittel

27.03.2024, Kaiserslautern.
KlimaLautern unterzeichnet offenen Brief an alle Kommunen in Deutschland, der davor warnt, in der nun anstehenden kommunalen Wärmeplanung auf die Scheinlösung Wasserstoff zu setzen. 

Der offene Brief wendet sich an alle Bürgermeister:innen Deutschlands, wurde vom Umweltinstitut München initiiert und bundesweit von mehr als 200 zivilgesellschaftlichen Gruppen unterzeichnet, unter anderem von KlimaLautern. 

Jede Kommune in Deutschland muss in den kommenden Jahren eine Wärmeplanung erstellen, in der die Kommune in Wärmenetzgebiete, Gebiete mit dezentraler Versorgung und Wasserstoffnetzgebiete eingeteilt wird. Die Stadt Kaiserslautern muss bis spätestens 2026 eine solche kommunale Wärmeplanung vorlegen. Aktuell arbeitet die Verwaltung an der Erstellung des kommunalen Wärmeplans. Hierzu hat der Stadtrat auf seiner Sitzung am 11.12.2023 das Mandat erteilt. Nach aktuellem Stand sei es dabei nicht geplant, Wasserstoffnetze in der kommunalen Wärmeplanung Kaiserslauterns auszuweisen.

KlimaLautern begrüßt den aktuellen Kurs der Stadt Kaiserslautern, im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung nicht auf die Scheinlösung Wasserstoff zum Heizen zu setzen. Wir hoffen, dass sich durch den offenen Brief alle Kommunen Deutschlands von der Idee, Wasserstoff zu verheizen, abwenden. Grüner Wasserstoff bleibt ein sehr rares und teures Gut. Während die Gaslobby in Kommunen dafür wirbt, einen Großteil der bestehenden Gasnetze auf Wasserstoff umzustellen, drohen uns Verbraucher:innen dadurch hohe Kosten.
Die kommunale Wärmewende muss im Interesse der Bürger:innen und der Stadt vorangetrieben werden, das heißt, es braucht einen zuverlässigen Ausstieg aus der Nutzung fossiler Wärme!

Während Gaslobbyverbände wie „Zukunft Gas“ hohe Verfügbarkeiten und niedrige Wasserstoffpreise in der Zukunft versprechen, zeigt ein breiter Konsens in Wissenschaft und Verbraucherschutz, dass Wasserstoff langfristig knapp und teuer bleiben und nicht für die Wärmeversorgung ausreichen wird, da die Herstellung sehr energieintensiv ist und er in der Chemie- und Stahlindustrie dringend gebraucht wird. Ein Vergleich der Gesamtkosten fürs Heizen mit Wasserstoff oder mit einer handelsüblichen Wärmepumpe ergab etwa doppelt so hohe Heizkosten bei der Wasserstoffheizung. Investitionen in Wasserstoff für die Wärmeversorgung drohen somit zur Kostenfalle zu werden. 

Auch bei der Fernwärmeerzeugung sollte Wasserstoff nur dann eingesetzt werden, wenn andere Energieträger bereits ausgelastet sind. Dabei sollte Wasserstoff nur zur Abdeckung der Spitzenlast an Tagen mit besonders hohem Wärmebedarf genutzt werden.

Weitere Informationen:

Pressemitteilung der Umweltverbände zum offenen Brief:

https://umweltinstitut.org/pressemitteilung/wasserstoff-nicht-verheizen-verbaende-appellieren-an-deutschlands-buergermeisterinnen/

Brief an die Bürgermeister:innen. Der Brief im Originaltext: https://umweltinstitut.org/wp-content/uploads/2024/03/Offener-Brief_Kostenfalle-Wasserstoff_05.pdf

Hintergrund Wasserstoff in der kommunalen Wärmeplanung. Viele Kommunen planen, teuren Wasserstoff ineffizient zu verheizen. Warum das keine gute Idee ist, erklärt das Umweltinstitut München hier:  https://umweltinstitut.org/energie-und-klima/wasserstoff/kein-wasserstoff-waermeplanung/

Pressemitteilung der Stadt zur kommunalen Wärmeplanung aus dem Dezember 2023:

https://www.kaiserslautern.de/buerger_rathaus_politik/medienportal/pressemitteilungen/072106/index.html.de

Arbeitstreffen 3/2024: Erstes Treffen nach der Vereinsgründung

Am 11. März trafen sich 16 Personen für das KlimaLautern-Plenum bei der DAA in der Richard-Wagner-Straße 1, Etage 3. Auch wenn KlimaLautern am 4. März die Vereinsgründungsversammlung vollzogen hat, ändert sich nichts an der bisherigen Arbeitsweise und Nicht-Mitglieder sind genauso willkommen wie Mitglieder des Vereins. Uns eint das gemeinsame Engagement für den Klima- und Umweltschutz. Das ist das einzige, was zählt.

Berichte aus den Gruppen

Kommunalwahl

Als Vorbereitung für Wahlprüfsteine, also für einen Fragenkatalog, der von Parteien im Vorfeld der Wahl beantwortet werden soll, werden alle Personen und Arbeitsgruppen gebeten, Fragen an die Politiker:innen zu sammeln. Diese sollen einen möglichst konkreten Bezug zu Kaiserslautern haben.

Viadukt

Aktuell ist es weiterhin nicht klar, wie das Konzept des „Viadukt für den Umweltverbund“ am besten vorangetrieben werden kann. Die Gruppe wird sich bis zum nächsten Plenum beraten und weitere Schritte planen.

Monitoring

Es hat ein Treffen zwischen KlimaLautern und der Energieagentur Rheinland-Pfalz stattgefunden. Im Gegensatz zum LocalMonitoring von KlimaLautern ist das Monitoring vor allem auf die kommunale Verwaltung ausgerichtet und nicht darauf, die Bürgerschaft zu informieren. Das Gespräch wurde genutzt, um die verschiedenen Standpunkte und Interessen auszutauschen.

Ein Termin für die Vorstellung des LocalMonitorings bei der Stadtverwaltung von Kaiserslautern konnte noch nicht gefunden werden.

Mobilität

Die Umfrage zum Fuß- und Radverkehr auf der Beteiligungsplattform KL MitWirkung wurde mit Patrick Glaser (KL.digital) und Julia Bingeser (Radverkehrsbeauftragte) finalisiert. Sie richtet sich an alle Menschen, die in Kaiserslautern unterwegs sind, egal mit welchem Verkehrsmittel. Auch die Perspektive von Autofahrenden ist besonders von Interesse. Die Umfrage wird bis zum 9.6. online sein. Die Gruppe hofft auf viele Teilnehmende. Die Umfrage ist hier erreichbar. Nehmt fleißig teil und macht Werbung für die Umfrage!

An der RPTU wird eine Mobilitätswoche (3.-7.6.) stattfinden. Die Mobilitätsgruppe plante, sich am Tag für Vereine (4.6., 11-14 Uhr) mit einem Stand zu beteiligen.

Stadtbegrünung

Es wurde eine Signal-Gruppe erstellt. Für ein erstes Treffen wurde eine Terminabfrage angekündigt.
Am 14.4. findet eine Aktion des Stadtteilgartens im Grübentälchen statt, bei dem unter anderem eine Kräuterschnecke bepflanzt werden soll. Interessierte, die sich informieren oder helfen möchte, sind herzlich eingeladen.

Vereinsgründung

Nachdem die Gründungsversammlung am 4.3. stattfand, wurden ein Termin beim Notar und die Einreichung beim Amtsgericht geplant, um die Gründung rechtlich offiziell abzuschließen. Danach sollten auch Mitgliedsanträge verfügbar sein.

Bildung und Öffentlichkeitsarbeit

Die Gruppe traf sich mit dem Fotografen Thomas Brenner, um Ideen für eine spannende Bildreihe mit informativen und unterhaltsamen Texten zu entwickeln. Außerdem wurden vielversprechende Kontakte mit weiteren möglichen Kooperationspartnern geknüpft – hierzu bald mehr!

Initiative „Wasserstoff nicht verheizen“ des Umweltinstituts München

Kommunen müssen in den nächsten Jahren Wärmepläne erstellen. Dass dabei Wasserstoff keine Rolle spielt, dafür setzt sich das Umweltinstitut München ein. Mit einer öffentlichen Kampagne an alle Kommunen in Deutschland sollen diese informiert und gewarnt werden, auf realistische nachhaltige Optionen zu setzen. Für Initiativen, Vereine und Organisationen wurde die Möglichkeit geboten, diesen Appell zu unterzeichnen und so Position zu beziehen und die Forderung zu unterstützen.

Nach Teilnahme an einer Info-Veranstaltung des Umweltinstituts München und Recherche nach dem aktuellen Stand in Kaiserslautern wurde das Fazit gezogen, dass die Forderung sinnvoll sei. Gleichzeitig wurde festgestellt, dass Kaiserslautern derzeit keine Ambitionen hat, Wasserstoff in der Wärmeplanung zu nutzen. Das Plenum entschied sich dafür, den Appell offiziell zu unterzeichnen, um ein Zeichen zu setzen, und bei Veröffentlichung hervorzuheben, dass Kaiserslautern sich auf einem guten Weg befinde und KlimaLautern der Stadt bei der Entscheidung gegen Wasserstoff den Rücken stärken möchte.

Struktur der Signal-Chat-Gruppen

Um sowohl das schnelle Auffinden von Informationen als auch Diskussionen zu ermöglichen, entschied das Plenum sich für die Verwendung einer Info-Gruppe, in der Admins wichtige Informationen und Termine teilen können, und eine davon getrennte Austausch-Gruppe, in der sich alle von KlimaLautern austauschen und diskutieren können. Die Änderung wird vom Vorstand umgesetzt.

Termine

  • Mi 20.03., 17 Uhr: INSEK-Auftaktveranstaltung in der Veranstaltungshalle der Gartenschau: Bürgerbeteiligung zum integrierten nachhaltigen Stadtentwicklungskonzept
  • Ab 18.03., KVHS-Kurs „Klimafit“ durchgeführt von Prof. Henninger zum Thema Klimawandel und Klimaanpassung. Anmeldung online möglich.
  • Do 21.3., 18-20 Uhr Workshop zu neuen Richtlinien für Bürgerbeteiligung bei KL.digital Bahnhofstraße 26-28 (EG)
  • Mo 8.4., 18 Uhr Nächstes Arbeitstreffen von KlimaLautern bei der DAA, Richard-Wagner-Str. 1, Etage 3
  • So 14.4., 14 Uhr Aktion Stadtteilgarten im Grübentälchen (Link)
  • Sa 27.04., Tag der Klimademokratie (online). Tag der erneuerbaren Energien. Gesprächsmöglichkeit mit Vertreter*innen im Bundestag
  • Di 04.06., 11-14/15 Uhr Vorstellung/Stände von Vereinen, die sich für nachhaltige Mobilität engagieren, im Rahmen der Mobilitätswoche (03.-07.06.) an der RPTU

Wie mitmachen?

Wer bei KlimaLautern mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen, unverbindlich an einem unserer Arbeitstreffen teilzunehmen, uns eine E-Mail zu schicken oder direkt unserer Gruppe im Messenger Signal beizutreten.

Arbeitstreffen 2/2024: Kommunalwahl und Viadukt

Berichte aus den Gruppen

Kommunalwahl

Die Gruppe hat sich mit dem NABU, dem BUND und mit „Stadt für alle“ ausgetauscht. Nachdem in einem früheren Plenum beschlossen wurde, dass keine eigene Podiumsdiskussion durchgeführt werden soll, kam diese Frage durch die Gespräche erneut auf. Die Schwierigkeiten, es gut vorzubereiten und die Unterschiede zwischen den Ansichten der Parteien herauszuarbeiten, eine ansprechende öffentliche Darstellung zu finden, und die beschränkten Kapazitäten bei KlimaLautern sind große Hürden. Höchstens in einer Kooperation wäre es eine Option. Es ist geplant, bei anderen Podiumsdiskussionen, die Chance zu nutzen, Fragen zu stellen. Außerdem sollen Fragenlisten an Parteien des demokratischen Spektrums gesendet und die Antworten auf der Website präsentiert werden. In Kooperation mit dem Jugendparlament sind zudem Interviews geplant.

Viadukt

Im Laufe des Jahres 2024 werden die Bauarbeiten am Viadukt an der Trippstadter Straße fertiggestellt. Nach aktueller Planung der Stadt soll eine Durchfahrtstraße mit hohem Verkehrsaufkommen durch das Viadukt über die Trippstadter Straße und Logenstraße führen. Die Arbeitsgruppe erarbeitete eine Website und ein PDF-Dokument mit ausführlichen Informationen und Argumenten, warum es eine Bereicherung für die Stadt und insbesondere das anliegende Wohngebiet wäre, wenn das Viadukt lediglich für den Umweltverbund freigegeben würde. Herr Manz (RPTU, Verkehrsplanung) sicherte seine Unterstützung für dieses Konzept zu. Als nächstes plante die Gruppe, Herrn Steinbrenner (Beigeordneter) zu kontaktieren und so den Austausch mit der Stadtverwaltung und der Politik zu beginnen.

Monitoring

Die Monitoring-Gruppe fand einen zweiwöchentlichen Rhythmus, um Rechercheergebnisse und Fortschritte zu besprechen. Während der strukturierte Monitoring-Prozess geleitet von LocalZero mit einem Abschlussworkshop endete, ging die Arbeit der Gruppe weiter. Es wurde Kontakt zum Beauftragten für erneuerbare Energien bei der SWK und zur Energieagentur hergestellt. Eine Vorstellung des Monitorings bei der Stadtverwaltung wurde geplant.

Mobilität

Gemeinsam mit Herrn Glaser (KL Digital) und Frau Bingeser (Radverkehrsbeauftragte) wurden Ideen zu einer Umfrage auf der Beteiligungsplattform KL MitWirkung zum Thema Fuß- und Radverkehr konkretisiert.

Stadtbegrünung

Um den Themen Mobilität und Stadtbegrünung gleichermaßen gerecht zu werden, wurde beschlossen, es in zwei Arbeitsgruppen aufzuspalten. Es wurde eine neue Gruppe Stadtbegrünung erstellt.

Vereinsgründung

Es wurde berichtet, dass sich die Satzung in Prüfung befinde. Nach reichlicher Überlegung entschied man sich für die Gemeinnützigkeit. Alle Interessierten sind herzlich zur Vereinsgründung am 4. März 2024 um 19 Uhr beim Vielfalter eingeladen.

Bildung und Öffentlichkeitsarbeit

Gemeinsam mit der Meisterschule war ein Workshop zum Wiederverwenden alter PV-Module in Arbeit. Außerdem wurde eine Fotostrecke mit Thomas Brenner initiiert. Für das nächste Treffen stand außerdem zur Diskussion, wie man mit dem FCK zusammenarbeiten könne und wie dieser seine Bekanntheit nutzen könne, um zum Klimaschutz beizutragen.

Freiwilligkeit und Wohlfühlfaktor

KlimaLautern setzte es sich zum Motto, dass jede Hilfe erwünscht ist, aber jede Person so viel beiträgt, wie sie möchte und kann. Zwischen fleißiger, aktiver Mitarbeit und stillem Mitlesen war also alles erlaubt und in Ordnung. Dass sich alle Interessierten in der Gruppe wohlfühlen, war wichtig. Nachdem KlimaLautern das erste Jahr erfolgreich gemeistert hatte, gab es daher eine kleine Umfrage, ob alles in Ordnung sei oder Verbesserungsbedarf bestehe. Im Nachgang der Umfrage wurde beschlossen, einzelne Personen zu kontaktieren und beispielsweise Fragen zur Technik zu klären. Es sollte außerdem verstärkt darauf geachtet werden, neue Mitglieder in der Signal-Gruppe willkommen zu heißen und Hilfestellung zu geben.

Stadtradel-Star

Auf Anfrage von Frau Bingeser (Radverkehrsbeauftragte) wurde ein Stadtradel-Star in den Reihen von KlimaLautern gesucht. Diese Person hat die Möglichkeit, während des dreiwöchigen Stadtradelns, nicht nur das Radfahren zu repräsentieren und damit Chancen, Möglichkeiten, aber auch Hemmnisse aufzuzeigen, sondern in diesem Fall auch die Ziele von KlimaLautern in die Öffentlichkeit zu tragen. Petra Neumahr erklärte sich bereit, diese Aufgabe zu übernehmen. KlimaLautern unterstützte dies mit voller Überzeugung.

Termine

  • 04.03., 19 Uhr Vereinsgründung von KlimaLautern beim Vielfalter
  • 11.03., 18 Uhr Nächstes Arbeitstreffen von KlimaLautern bei der DAA, Richard-Wagner-Str. 1, Etage 3
  • Ab 18.03., KVHS-Kurs „klima.fit“ durchgeführt von Prof. Henninger zum Thema Klimawandel und Klimaanpassung. Anmeldung online möglich.
  • 16./17.03., „Markt der Möglichkeiten“ im Demokratieladen im Rahmen von „Lautern blüht auf“
  • 27.04., Tag der Klimademokratie (online). Tag der erneuerbaren Energien. Gesprächsmöglichkeit mit Vertreter*innen im Bundestag
  • 04.06., 11-14/15 Uhr Vorstellung/Stände von Vereinen, die sich für nachhaltige Mobilität engagieren, im Rahmen der Mobilitätswoche (03.-07.06.) an der RPTU

Wie mitmachen?

Wer bei KlimaLautern mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen, unverbindlich an einem unserer Arbeitstreffen teilzunehmen, uns eine E-Mail zu schicken oder direkt unserer Gruppe im Messenger Signal beizutreten.

Arbeitstreffen 1/2024: Neue Projektidee und hurra auf’s erste Jahr

Wir freuten uns über 18 fröhliche Gesichter beim ersten Arbeitstreffen von KlimaLautern im Jahr 2024. Am 08.01.24 war im Seminarraum der DAA in der Richard-Wagner-Straße 1, Etage 3 nach dem Jahreswechsel eine gemütlichere Runde geplant, weshalb die Berichte aus den Gruppen entfielen.

Projektidee zum Viadukt an der Trippstadter Straße

Als neue Projektidee wurde der Vorschlag vorgestellt, das Viadukt an der Trippstadter Straße nach Beendigung der Bauarbeiten für den ÖPNV sowie den Geh- und Radverkehr, nicht aber für Autos freizugeben. Ziel ist es, den Durchgangsverkehr von dem Wohngebiet zwischen Stadtpark und Bahndamm fernzuhalten und den verkehrsberuhigten Zustand, der sich aufgrund der Baustellensperrung ergeben hat, beizubehalten. Dieser Stadtteil könnte in Zukunft als sogenannter Superblock gestaltet werden. Für die Busse würde eine Vorrangsituation abseits des Autoverkehrs auf der Achse Hbf-Uni entstehen und das Radwegenetz könnte von der Parkstraße bis zum Viadukt verlängert werden.

Nach der Vorstellung wurde das Thema kurz diskutiert und Konsens hergestellt, dass das Thema weiterbearbeitet werden kann, und zwar so eilig wie möglich. Interessierte bildeten daraufhin eine neue Arbeitsgruppe.


Vereinsgründung

Es ist soweit: Am 04.03.2024 wird die Vereinsgründung von KlimaLautern durchgeführt. Für die Beschließung der Satzung und um bei der Sitzung fünf Personen in den Vorstand zu wählen, werden Gründungsmitglieder benötigt. Als Gründungsmitglied muss man an der Gründungsversammlung am 04.03.2024 teilnehmen, seinen vollständigen Namen und Adresse angeben und schließlich eine Unterschrift leisten. Wer Teil dieses einmaligen Events sein möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Der Ort wird noch bekanntgegeben.


Weitere Termine

  • 17.01.2024, 17 Uhr: Erstes Treffen zur Planung von Aktionen zur Kommunalwahl

  • 06.02.2024, 18 Uhr: Infoveranstaltung zum Thema „Verwaltung verstehen – Wie, wann und wo ich mich einbringen und informieren kann“. Neben KlimaLautern-Aktiven steht die Veranstaltung ebenso anderen Interessierten beispielsweise von BUND und NABU offen. Der Ort wird noch bekanntgegeben.

  • 12.02.2024, 18 Uhr: Arbeitstreffen von KlimaLautern bei der DAA, Richard-Wagner-Str. 1, Etage 3


Hurra auf’s erste Jahr!

Was für ein Jahr! Wir haben viel geschafft und darauf können wir stolz sein. Wir bedanken uns herzlich bei allen, die sich bei KlimaLautern engagieren, die uns unterstützen oder sich über unsere Arbeit auf dem Laufenden halten!

Kurze Anekdote aus einem Gespräch:

Mitarbeiter unserer Dach-Organisation LocalZero: „Das habt ihr alles in drei Jahren geschafft?“
KlimaLautern: „Nein, in einem!“

Lasst uns in diesem Jahr genau dort weitermachen und noch viel mehr bewegen. Wer wissen möchte, was wir im Jahr 2023 alles gemacht haben, dem empfehlen wir, durch die Berichte und Beiträge auf unserer Website www.klimalautern.de zu stöbern. Viel Spaß! Und so endete das erste Arbeitstreffen 2024 mit Häppchen und lockeren Gesprächen.

Einen kleinen Rückblick auf unser erstes Jahr findest du auch auf Instagram und Facebook.


Wie mitmachen?

Wer bei KlimaLautern mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen, unverbindlich an einem unserer Arbeitstreffen teilzunehmen, uns eine E-Mail zu schicken oder direkt unserer Gruppe im Messenger Signal beizutreten.

12. Arbeitstreffen: Umgang mit tagesaktuellen Ereignissen

Zum zwölften Arbeitstreffen von KlimaLautern am 11.12.2023 fanden wir uns – wie mittlerweile gewohnt – im Seminarraum der DAA in der Richard-Wagner-Straße 1, Etage 3 ein.

Berichte aus den Arbeitsgruppen

Mobilität und Stadtbegrünung

  • Nach dem tödlichen Unfall einer Radfahrerin Ende November wurde diskutiert, wie KlimaLautern auf solche Ereignisse reagieren könnte. Neben der Überlegung, an der Unfallstelle ein „Ghost Bike“ zur Erinnerung an Opfer von Radunfällen aufzustellen – diese Idee wurde aus verschiedenen Gründen verworfen – soll eine Stellungnahme mit Verbesserungsvorschlägen formuliert werden. In diesem Zusammenhang wurde auch der allgemeine Umgang mit tagesaktuellen Anlässen diskutiert.
  • Zum kürzlich vorgestellten Konzept für die Pendler-Radroute Kaiserslautern-Landstuhl wurde diskutiert, wie und wo Verbesserungsvorschläge eingebracht werden können.
  • Mögliche Fragen für die geplante Umfrage zum Thema Radverkehr auf KL MitWirkung werden gesammelt, demnächst findet ein erstes Treffen zur Umsetzung auf der Bürgerbeteiligungsplattform statt.

Monitoring

  • Die erste Phase des Monitoring-Projekts zum Thema Energie geht zu Ende, bald beginnt zweite Phase des Projekts zum Thema Mobilität.
  • Ein von Stakeholder-Treffen mit verschiedenen Akteuren ist in Planung, um diese für das Monitoring zu begeistern und anschließend besser kooperieren zu können und schnellere Antworten und Unterstützung zu erhalten. Hierzu ist enge Abstimmung mit dem städtischen Klimaschutzmanagement angedacht.

Bildung und Öffentlichkeitsarbeit

Die Gruppe berichtete, seit dem letzten Arbeitstreffen an vielen Aufgaben weitergearbeitet zu haben:

  • In einem ersten Treffen mit KeyTown (Escape-Room-Anbieter) wurde die Idee eines Rätselkoffers zum Thema Klima besprochen. Ein Anschlusstermin findet im Februar statt.
  • Um einen Workshop für private Balkonmodule anzubieten, soll im kommenden Jahr ein Treffen mit der Handwerkskammer stattfinden.

Pläne für die Kommunalwahl 2024

Für die am 09.06.2024 stattfindenden Kommunalwahlen in Kaiserslautern wurden folgende Ansätze diskutiert:

  • Eine Kooperation mit dem Jugendparlament ist möglich, eventuell im Rahmen eines gemeinsamen Fragenkatalogs und Treffen mit politischen Vertretern zu Kurz-Interviews und Verarbeitung dieser über Social Media.
  • Eine Zusammenarbeit mit dem AStA der RPTU besteht potentiell Interesse. Allerdings ist noch unklar, ob der AStA hierfür Kapazitäten/Personal haben wird.
  • Die Teilnahme an Podiumsdiskussionen und Umsetzung eines Wahl-O-Mats wurden besprochen, Details sollen bei weiterem Treffen in der dritten Januarwoche besprochen werden.

Klimatag 2024?

  • Wir haben uns darüber ausgetauscht, ob der Lautrer Klimatag wieder stattfinden soll oder verschiedene kleine Aktionen besser wären. (Strahlkraft einer großen Aktion vs. viel Aufwand)
  • Es gab die Einigung, dass der Lauter Klimatag grundsätzlich erneut stattfinden soll. Voraussetzung ist dabei die Frage. wer mit organisieren möchte, hierfür sind mindestens 3-4 Personen als Kernteam notwendig.
  • Bei der Stadtverwaltung soll nach alternative Standorten gefragt werden.

Termine

  • 08.01.24, 18 Uhr: Arbeitstreffen KlimaLautern bei der DAA (Richard-Wagner-Straße 1, 3. Etage)

Wie mitmachen?

Wer bei KlimaLautern mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen, unverbindlich an einem unserer Arbeitstreffen teilzunehmen, uns eine E-Mail zu schicken oder direkt unserer Gruppe im Messenger Signal beizutreten.

Auswertung der Befragung zum Geh- und Radverkehr von KlimaLautern am Klimatag 09.09.2023

Am 09.09.2023 beim ersten Lautrer Klimatag fragten wir: „Wo geht ihr besonders gerne zu Fuß oder fahrt mit dem Fahrrad? Wo gibt es Probleme?“ Anhand einer Stadtkarte gab es die Möglichkeit, Gefahrenstellen und Positivbeispiele zu markieren und zu kommentieren. Besonders viele Rückmeldungen erhielten wir dabei zur Radverkehrsinfrastruktur. Nun wundert ihr euch, was eigentlich daraus geworden ist? Nach dem Klimatag war die Arbeit für uns noch nicht erledigt. Wir haben uns hingesetzt, die Ergebnisse digitalisiert und alles in einer ausführlichen Auswertung niedergeschrieben. Dabei haben wir die Kommentare um Erläuterungen und weitere Informationen ergänzt. Zusätzlich haben wir uns viele Situationen vor Ort angeschaut und auf Fotos festgehalten. An anderen Stellen haben wir Google Street View genutzt.

Fertige Auswertung.

Mit diesem fertigen Dokument trafen wir uns schließlich mit dem Beigeordneten Manuel Steinbrenner, der für das Dezernat IV (hierzu gehören u. a. die Referate Umweltschutz, Bauordnung, Tiefbau und Grünflächen) zuständig ist, und der Radverkehrsbeauftragten der Stadt Kaiserslautern Julia Bingeser, tauschten uns aus und überreichten ihnen die Ergebnisse der Befragung. Dabei nahmen sie sich viel Zeit für unser Anliegen und man merkte, dass ihnen die Verbesserung und Attraktivität des Geh- und Radverkehrs in Kaiserslautern am Herzen liegen. Aufbauend auf persönlichen Erfahrungen aller Anwesenden als Radfahrende sowie den in der Befragung geschilderten Gefahrenstellen wurde über Hindernisse, Lösungsansätze und Möglichkeiten zur Mitwirkung diskutiert. Frau Bingeser kündigte für 2024 ein Geoportal an, in dem umgesetzte Maßnahmen in Kaiserslautern dargestellt werden sollen, um Fortschritte sichtbar zu machen. Man war sich einig, dass die Infrastruktur attraktiver gestaltet werden sollte und die Vorteile aktiver Mobilität stärker betont werden müssen. Anwesend waren außerdem Gundula Zilm, Redakteurin der Regionalzeitung Rheinpfalz und ebenfalls überzeugte Radfahrerin, sowie Matthias Thomas von der Pressestelle der Stadtverwaltung Kaiserslautern. Den Rheinpfalz-Artikel findet ihr hier und die Pressemitteilung der Stadtverwaltung hier. Wir freuen uns sehr über diese breite Berichterstattung.

Von Links: Julia Bingeser, Manuel Steinbrenner, Reena Urban, Simon Ohler, Petra Neumahr, Caroline Neuheuser-Wolf.


Mit unserer Arbeit möchten wir den Geh- und Radverkehr in Kaiserslautern sichtbar machen und stärken. Wir freuen uns über die positiven Entwicklungen, die die Verwaltung der Stadt Kaiserslautern bereits umgesetzt hat, wie beispielsweise die Einrichtung der Stelle der Radverkehrsbeauftragten, Rechtsabbiegergrünpfeile für Radfahrende, Planung von Fahrradstraßen, Durchführung der Aktion Stadtradeln. Doch da geht noch mehr! Wir bleiben am Ball. Und denkt immer daran, wer zu Fuß geht oder das Fahrrad nimmt, anstatt mit dem Auto zu fahren, tut nicht nur etwas für die Umwelt, sondern auch für die eigene Gesundheit!